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Playfield, Backglass, DMD: die drei Bildschirme eines VPin

49-Zoll-Spielfeld, 32-Zoll-Backglass, 16-Zoll-DMD — was jedes Display tut, welche Auflösung Sinn hat und warum Cabinet-Mode Pflicht ist.

Internationale Cabinet-Bauer — von VP Universe bis zu britischen Manufakturen — meinen mit „3-Screen-Cab“ immer dasselbe Trio. Fehlt eines, wirkt der Flipper wie ein Arcade mit falscher Blende.

Playfield

Das ist der Tisch. Das Display liegt flach, oft 40–49 Zoll, ideal 4K, kurze Reaktionszeit, gute Blickwinkel (IPS/VA, kein billiges TN — flach liegend sieht man sonst die Farben kippen). Unser Gerät kommt mit 49-Zoll-LED-Spielfeld. Die Breite muss ins Gehäuse, nicht der Zollpreis ins Excel.

Backglass

Das Bild über dem Spielfeld: Artwork, Animation, oft die „B2S“-Datei zum Tisch. 32 Zoll im Hochformat ist ein gängiges Maß, passend zur klassischen Backbox. Ohne Backglass fehlt dem Cabinet die Silhouette eines Flippers; mit Backglass erkennt man das Gerät vom Flur aus.

DMD

Das Dot-Matrix-Display der 90er-Williams- und Bally-Tische: Score, Multiball, kleine Animationen. Entweder ein echter DMD (PinDMD o. ä.) oder ein schmales 15–16-Zoll-Display. Wir setzen 16 Zoll ein. Wer das DMD auf das Playfield legt, sieht Punkte im Spielfeld — der häufigste Erstbau-Fehler in den Foren.

Software, knapp

Visual Pinball X rendert den Tisch. PinMAME emuliert das Original-ROM, wo das zulässig und gewollt ist. Ein Frontend (PinballX oder PinUP Popper) wählt die Tische. Windows muss alle Screens auf 100 % Skalierung stehen haben, das Playfield ist der Hauptmonitor, die anderen nur rechts oder unten — sonst tanzen Backglass und DMD. Das stellen wir ein, bevor das Gerät das Haus verlässt.

Wenn Sie nur zwei Displays wollen (Playfield + Backglass, DMD im Backglass), geht das. Der Look eines WPC-Flippers entsteht aber erst mit dem dritten.

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