Wissen · VPin
Was ist ein virtueller Flipper?
Kein Fernseher auf Beinen: Playfield, Backglass, DMD, Plunger und Nudge. Warum Visual Pinball ein Gehäuse braucht — und welche Tische rechtlich heikel sind.
Ein VPin ist ein Flippergehäuse, in dem Displays das Spielfeld, das Backglass und die Punktestand-Anzeige ersetzen. Die Physik kommt von Visual Pinball (heute VPX, Open Source, gepflegt von einer internationalen Community mit weit über tausend nachgebauten echten Tischen plus Originalkreationen). Das ist etwas anderes als Pinball FX auf dem Fernseher: FX ist ein Spiel. Ein Cabinet ist eine Maschine, an der man steht, den Plunger zieht und den Kasten anstößt.
Warum das Gehäuse entscheidet
Am Desktop sieht man das Feld schräg von oben. Im Cabinet liegt das Playfield-Display flach unter Glas, das Backglass steht dort, wo beim echten Williams oder Stern die Artwork hing. Ohne Gehäuse fehlt die Motorik: Flipper-Buttons in Schulterhöhe, Beine, Nudge-Sensor. Genau deshalb bauen wir nach Auftrag und nicht als „PC plus drei Monitore lose“.
Was Sie von uns bekommen
Ein startklares Gerät: Gehäuse nach Wunschdesign, Playfield, Backglass, DMD, Stereo plus Verstärker, LED-Controller. Maße und Folierung klären wir vorher. 14 Tage Lieferzeit gelten für die abgesprochene Konfiguration — Sonderwünsche an Holz und Lack verlängern das.
Tische und Urheberrecht
Visual Pinball kann Tische laden, deren Rechte bei den Originalherstellern liegen. Wir versprechen kein ROM-Archiv und keine „5000 illegalen Tische on day one“. Welche Simulationen rechtlich sauber spielbar sind, besprechen wir offen. Wer nur Stern- oder Zen-Lizenzen will, sagt das im ersten Gespräch. Wer Community-Tische kennt, ebenfalls.
Der VPin ist das teuerste Gerät im Shop, weil er Möbel, Displays und Abstimmung ist — nicht weil eine ISO-Datei teuer wäre. Wenn der Keller zu niedrig für ein Backbox ist, sagen wir das, bevor gefräst wird.
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Wenn der Text die Frage nicht beendet, ist ein Gespräch schneller.
